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Keilschwanz-Sturmtaucher vs Elsterscharbe

Ardenna pacifica gegen Phalacrocorax varius

Ein Quiz mit Keilschwanz-Sturmtaucher und Elsterscharbe spielen

Keilschwanz-Sturmtaucher (Ardenna pacifica) Keilschwanz-Sturmtaucher
Elsterscharbe (Phalacrocorax varius) Elsterscharbe

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Kurz gesagt

Das zuverlässigste Feldmerkmal zur Unterscheidung des Keilschwanz-Sturmtauchers von der Elsterscharbe ist die Gesamtstruktur und der Flugstil: Sturmtaucher sind schlank, langflügig und gleiten niedrig über das Meer mit steifen, schnellen Flügelschlägen, während Kormorane einen viel schwereren Körper haben, langsamer mit tiefen Flügelschlägen fliegen und oft mit geknicktem Hals auf Felsen oder Pfosten sitzen. In der Gefiederfärbung kommt der Keilschwanz-Sturmtaucher sowohl in hellen als auch in dunklen Morphs vor, zeigt jedoch niemals den scharfen Schwarz-Weiß-Kontrast der Elsterscharbe, die einen auffälligen weißen Bauch und schwarze Oberseiten hat. Der keilförmige Schwanz des Sturmtauchers ist im Flug diagnostisch, während der Kormoran einen typischerweise runderen Schwanz hat. Wenn Sie einen Vogel sehen, der seine Flügel trocknet, ist es ein Kormoran. Die Größe ist ebenfalls ein wichtiges Indiz: Die Elsterscharbe ist etwa viermal schwerer als der Keilschwanz-Sturmtaucher.

Bestimmungstipps

  1. Flugstil: Der Keilschwanz-Sturmtaucher fliegt mit steifen, schnellen Flügelschlägen und langen, niedrigen Gleitflügen über das Wasser; die Elsterscharbe hat langsamere, tiefere Flügelschläge und fliegt oft mit geknicktem Hals. Dies ist ein starkes Feldmerkmal in allen Altersstufen und Jahreszeiten.
  2. Sitzverhalten: Wenn der Vogel auf einem Felsen, Pfosten oder Baum aufrecht sitzt, insbesondere mit ausgebreiteten Flügeln zum Trocknen, ist es eine Elsterscharbe. Sturmtaucher sitzen nicht auf diese Weise, außer an Brutkolonien, und breiten niemals ihre Flügel zum Trocknen aus.
  3. Schwanzform: Der Keilschwanz-Sturmtaucher hat einen langen, keilförmigen Schwanz, der im Flug sichtbar ist; die Elsterscharbe hat einen typischerweise runderen Schwanz. Achten Sie auf die Schwanzform, wenn der Vogel wendet oder landet.
  4. Schnabelform: Der Sturmtaucher hat einen dünnen, dunklen Schnabel, der zum Fangen von Fischen im Meer geeignet ist; der Schnabel des Kormorans ist viel schwerer, an der Spitze gebogen und blass mit einem gelben Fleck an der Basis.
  5. Beinfärbung und Position: Der Keilschwanz-Sturmtaucher hat lachsrosa Beine, die weit hinten am Körper sitzen (angepasst zum Schwimmen); die Elsterscharbe hat schwarze Beine und Füße, die zentraler platziert sind.
  6. Gefiederkontrast: Die Elsterscharbe ist scharf zweifarbig—schwarz oben, weiß unten, mit einem weißen Gesicht und einem gelben Gesichtsfleck. Der Keilschwanz-Sturmtaucher ist entweder einheitlich dunkel oder hell oben und weißlich unten, zeigt jedoch niemals einen scharfen Kontrast oder ein weißes Gesicht.
  7. Gesichtsmuster: Nur die Elsterscharbe hat ein weißes Gesicht mit einem gelben Fleck zwischen Schnabel und Auge; das Gesicht des Sturmtauchers ist immer schlicht.
  8. Größe: Die Elsterscharbe ist viel größer und massiger als der Keilschwanz-Sturmtaucher. Wenn sie zusammen gesehen werden, ist der Größenunterschied offensichtlich.
  9. Lebensraum: Sturmtaucher sind nur auf See oder an abgelegenen Brutkolonien zu sehen; Kormorane sind häufig an Küsten, in Mündungen, Seen und Flüssen anzutreffen und sitzen oft auf von Menschen geschaffenen Strukturen.
  10. Flügeltrocknung: Nur die Elsterscharbe breitet ihre Flügel zum Trocknen nach dem Tauchen aus. Sturmtaucher tun dies niemals.
  11. Unterflügelmuster: Die Elsterscharbe hat weiße Unterflügel, die sich von den schwarzen Primärfedern abheben; der Unterflügel des Sturmtauchers ist niemals scharf gemustert.
  12. Stimme: Wenn Sie nachts in der Nähe einer Kolonie lange, klagende Rufe hören, handelt es sich wahrscheinlich um den Keilschwanz-Sturmtaucher. Ansonsten sind beide Arten im Feld normalerweise still.
  13. Fressverhalten: Sturmtaucher fressen, indem sie während des Fliegens tauchen und die Oberfläche ergreifen; Kormorane tauchen von der Oberfläche und werden oft gesehen, wie sie mit Fischen auftauchen.
  14. Gruppenverhalten: Sturmtaucher werden oft in Schwärmen über dem offenen Ozean gesehen; Kormorane können sich in Gruppen versammeln, werden jedoch häufiger einzeln oder in kleinen Gruppen in Küstennähe oder im Landesinneren gesehen.
  15. Kontext: Wenn Sie weit vom Land entfernt sind, insbesondere in tropischen Gewässern, ist ein schlanker, gleitender Vogel wahrscheinlich ein Sturmtaucher. In Mündungen, Seen oder auf Strukturen sitzend, handelt es sich fast sicher um einen Kormoran.

Größe

Die Elsterscharbe ist erheblich größer und massiger als der Keilschwanz-Sturmtaucher. Der Kormoran hat im Durchschnitt etwa 1955 g Körpermasse, verglichen mit 465 g für den Sturmtaucher—ein vierfacher Unterschied. Die Elsterscharbe hat eine Höhe von 65–85 cm und eine Flügelspannweite von 110–130 cm, während der Keilschwanz-Sturmtaucher mittelgroß für einen Sturmtaucher ist, aber immer noch viel kleiner und schlanker als der Kormoran. Im Feld sind die Größe und die Masse des Kormorans sofort erkennbar, insbesondere wenn er auf anderen Vögeln sitzt oder fliegt.

Gefieder

Es sind keine altersabhängigen Oberflügelmuster für beide Arten beschrieben, die Verwirrung im Flug verursachen könnten. Der Keilschwanz-Sturmtaucher kommt in zwei Morphs vor: helle Morphs haben graubraune Oberseiten und weißere Unterseiten, während dunkle Morphs einheitlich dunkel graubraun sind. Beide Morphs weisen keine scharfen Farbgrenzen auf. Die Elsterscharbe hingegen ist immer scharf zweifarbig: schwarz oben (Rücken und Oberflügel), weiß unten (Bauch und Unterflügel) und ein markantes weißes Gesicht mit einem kleinen gelben Fleck zwischen Schnabel und Auge. Der Schnabel des Kormorans ist groß und gebogen, und seine Beine und Füße sind schwarz, während der Sturmtaucher einen dünnen, dunklen Schnabel und lachsrosa Beine hat, die weit hinten am Körper sitzen. In allen Altersstufen und Jahreszeiten ist das schwarz-weiße Muster des Kormorans diagnostisch, während der Sturmtaucher niemals dieses Maß an Kontrast zeigt.

Verhalten

Keilschwanz-Sturmtaucher werden fast immer fliegend niedrig über dem offenen Ozean gesehen, gleiten und wenden mit steifen, schnellen Flügelschlägen und sitzen selten, außer an Brutkolonien. Sie sind hochsee- und pelagisch und werden selten im Landesinneren oder auf Strukturen gesehen. Elsterscharben hingegen werden oft aufrecht auf Felsen, Pfosten oder Bäume in der Nähe von Wasser gesehen, wobei sie häufig ihre Flügel zum Trocknen ausbreiten. Sie tauchen von der Oberfläche, um Fische zu fangen, und sind sowohl in Salzwasser- als auch in Süßwasserlebensräumen wohlhabend. Im Flug haben Kormorane einen langsameren, tieferen Flügelschlag und fliegen oft mit geknicktem Hals, im Gegensatz zu dem geradehalsigen, gleitenden Sturmtaucher.

Lebensraum

Der Keilschwanz-Sturmtaucher ist strikt pelagisch und kommt über tropischen und subtropischen Ozeanen vor und kommt nur an Brutkolonien an Land, normalerweise auf abgelegenen Inseln. Er wird nicht im Landesinneren oder in Süßwassergebieten gesehen. Die Elsterscharbe ist eine Küsten- und manchmal auch Binnenart, die in der Nähe von Mündungen, Seen, Flüssen und geschützten Buchten sowie entlang der Küste vorkommt. Sie wird oft in der Nähe von Wasser sitzend gesehen und ist viel wahrscheinlicher an Land oder in Süßwasserlebensräumen anzutreffen als der Sturmtaucher.

Stimme

Der Keilschwanz-Sturmtaucher ist bekannt für seine langen, klagenden Rufe an Brutkolonien, mit einem markanten Ein- und Ausatmen. Diese Rufe sind normalerweise nachts in der Nähe von Kolonien zu hören und werden auf See nicht gegeben. Die Elsterscharbe ist in der Regel still, wenn sie sich nicht am Nest befindet, und hat keinen markanten Flug- oder Futterruf, der von den meisten Vogelbeobachtern gehört werden könnte. Daher ist die Stimme selten nützlich, um diese Arten im Feld zu unterscheiden.

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The most reliable field mark to separate Wedge-tailed Shearwater from Pied Cormorant is overall structure and flight style: shearwaters are slim, long-winged, and glide low over the sea with stiff, rapid wingbeats, while cormorants are much heavier-bodied, fly with slower wingbeats and a kinked neck, and often perch upright on rocks or posts. In plumage, Wedge-tailed Shearwater comes in both pale and dark morphs, but never shows the sharp black-and-white contrast of the Pied Cormorant, which has a striking white belly and black upperparts. The wedge-shaped tail of the shearwater is diagnostic in flight, while the cormorant has a more typical rounded tail. If you see a bird drying its wings, it is a cormorant. Size is also a major clue: Pied Cormorant is about four times heavier than Wedge-tailed Shearwater.

  1. Flight style: Wedge-tailed Shearwater flies with stiff, rapid wingbeats and long glides low over the water; Pied Cormorant has slower, deeper wingbeats, and often flies with a kinked neck. This is a strong field mark in all ages and seasons.
  2. Perching behavior: If the bird is perched upright on a rock, post, or tree, especially with wings spread to dry, it is a Pied Cormorant. Shearwaters do not perch in this manner except at breeding colonies, and never spread wings to dry.
  3. Tail shape: Wedge-tailed Shearwater has a long, wedge-shaped tail visible in flight; Pied Cormorant has a more typical rounded tail. Look for the tail shape when the bird banks or lands.
  4. Bill shape: The shearwater has a thin, dark bill suited for catching fish at sea; the cormorant's bill is much heavier, hooked at the tip, and pale with a yellow patch at the base.
  5. Leg color and position: Wedge-tailed Shearwater has salmon-pink legs set far back on the body (adapted for swimming); Pied Cormorant has black legs and feet, placed more centrally.
  6. Plumage contrast: Pied Cormorant is sharply bicolored—black above, white below, with a white face and yellow facial patch. Wedge-tailed Shearwater is either uniformly dark or pale above and whitish below, but never with sharp contrast or a white face.
  7. Facial pattern: Only Pied Cormorant has a white face with a yellow patch between bill and eye; shearwater's face is always plain.
  8. Size: Pied Cormorant is much larger and bulkier than Wedge-tailed Shearwater. If seen together, the size difference is obvious.
  9. Habitat: Shearwaters are only seen at sea or at remote breeding colonies; cormorants are common on coasts, estuaries, lakes, and rivers, and often perch on man-made structures.
  10. Wing drying: Only Pied Cormorant spreads its wings to dry after diving. Shearwaters never do this.
  11. Underwing pattern: Pied Cormorant has white underwings contrasting with black primaries; shearwater's underwing is never sharply patterned.
  12. Voice: If you hear long, moaning calls at night near a colony, it is likely Wedge-tailed Shearwater. Otherwise, both species are usually silent in the field.
  13. Feeding behavior: Shearwaters feed by dipping and surface seizing while flying; cormorants dive from the surface, often seen surfacing with fish.
  14. Group behavior: Shearwaters are often seen in flocks over the open ocean; cormorants may gather in groups but are more often seen singly or in small groups near shore or inland.
  15. Context: If you are far from land, especially in tropical waters, a slim, gliding bird is likely a shearwater. In estuaries, lakes, or perched on structures, it is almost certainly a cormorant.

Pied Cormorant is substantially larger and bulkier than Wedge-tailed Shearwater. The cormorant averages about 1955 g in body mass, compared to 465 g for the shearwater—a fourfold difference. Pied Cormorant stands 65–85 cm tall with a wingspan of 110–130 cm, while Wedge-tailed Shearwater is medium-large for a shearwater but still much smaller and more slender than the cormorant. In the field, the cormorant's size and mass are immediately apparent, especially when perched or flying near other birds.

No age-specific upperwing patterns are described for either species that would cause confusion in flight. Wedge-tailed Shearwater occurs in two morphs: pale morphs have grey-brown upperparts and whiter underparts, while dark morphs are uniformly dark grey-brown. Both morphs lack any sharp color boundaries. Pied Cormorant, by contrast, is always sharply bicolored: black above (back and upperwings), white below (belly and underwings), and a distinctive white face with a small yellow patch between the bill and eye. The cormorant's bill is large and hooked, and its legs and feet are black, while the shearwater has a thin, dark bill and salmon-pink legs set far back on the body. In all ages and seasons, the cormorant's black-and-white pattern is diagnostic, while the shearwater never shows this level of contrast.

Wedge-tailed Shearwaters are almost always seen flying low over the open ocean, gliding and banking with stiff, rapid wingbeats, rarely perching except at breeding colonies. They are highly pelagic and rarely seen inland or perched on structures. Pied Cormorants, on the other hand, are often seen perched upright on rocks, posts, or trees near water, frequently spreading their wings to dry. They dive from the surface to catch fish and are comfortable both in saltwater and freshwater habitats. In flight, cormorants have a slower, deeper wingbeat and often fly with a kinked neck, unlike the straight-necked, gliding shearwater.

Wedge-tailed Shearwater is strictly pelagic, found over tropical and subtropical oceans, and only comes to land at breeding colonies, usually on remote islands. It is not seen inland or on freshwater bodies. Pied Cormorant is a coastal and sometimes inland species, found around estuaries, lakes, rivers, and sheltered bays, as well as along the seashore. It is often seen perched near water and is much more likely to be encountered on land or in freshwater habitats than the shearwater.

Wedge-tailed Shearwater is known for its long, moaning calls at breeding colonies, with a distinctive inhaling and exhaling component. These calls are usually heard at night near colonies and are not given at sea. Pied Cormorant is generally silent away from the nest and does not have a distinctive flight or feeding call that would be heard by most birders. Thus, voice is rarely useful for separating these species in the field.

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